§ 1. Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein wurde zum 1. September 2014 gegründet und führt den Namen

„Forschungs-Gemeinschaft Australien (FGA)“.

Für den internationalen, englischsprachigen Auftritt wird der Name

“International Collector’s Society for Australasian Philately (ICSAP)”

verwendet.

2. Der Verein hat seinen Sitz am Wohnort des jeweiligen 1. Vorsitzenden. Aktuell ist dies Schöneck (Hessen).

3. Ein Eintrag in das Vereinsregister ist vom Gesetzgeber an Mindestanforderungen geknüpft, die der Verein aktuell noch nicht erfüllt. Sobald diese Voraussetzungen erfüllt sind, insbesondere sich 7 Gründungsmitglieder gefunden haben und die Vereinstätigkeit einen Umfang erlangt hat, die eine Gründung nahelegt, soll der Vorstand die notwendigen Schritte veranlassen, um die Umwandlung in einen eingetragenen Verein herbeizuführen.

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2. Zweck, Aufgaben und Grundsätze

1. Der Verein wurde gegründet, damit Interessierte aus der ganzen Welt zusammen eine Organisation bilden können, mit dem Zweck, sich zum Thema „postalische Beförderung auf dem Australischen Kontinent“ auszutauschen, gegenseitige Kenntnisse zu erweitern um die jeweils individuellen philatelistischen Ziele besser zu erreichen.

2. Der Verein schafft die Plattform für die organisierte Kommunikation mit anderen Sammlern, Vereinen und Organisationen und sorgt für öffentliche Sichtbarkeit zum Zwecke der Mitglieder-Werbung.

3. Der Verein sammelt und veröffentlicht die Analyse- und Forschungsergebnisse der Mitglieder in der Vereinszeitschrift „The Australian Philatelist“ und/oder auf den Internet-Seiten www.forge-australien.australianstamps.de sowie www.icsap.australianstamps.de .

4. Politische oder religiöse Aspekte haben weder einen Einfluss auf die Zusammensetzung der Mitglieder noch auf die Rechte und Pflichten oder auf die Behandlung einzelner Mitglieder.

5. Der Verein verfolgt keine eigenen Ziele, insbesondere keine wirtschaftlichen. Das einzige Ziel ist und bleibt der langfristige Vorteil für die aktiven Mitglieder.

6. Grundsätzlich gibt es keine Geschlechter-spezifische Behandlung. Männer wie Frauen werden als Mitglieder, Sammler oder Sammlerfreunde bezeichnet. Jede differenzierende Äußerung ist per Definition nicht so gemeint, da jegliche Differenzierung den Grundsätzen des Vereins widerspricht.

7. Mitglieder und Vorstand im Verein verfolgen Grundsätze, damit dieser Verein bestmöglichst einen Vorteil für alle Mitglieder generiert. Diese Grundsätze finden Sie im Internet unter www.forge-australien.australianstamps.de.

8. Das Copyright aller Veröffentlichungen in Vereinspublikationen geht mit der Veröffentlichung auf den Verein Forschungsgemeinschaft Australien (FGA) über. Das Recht des Verfassers auf weitere Veröffentlichungen im eigenen Namen bleibt unbenommen.

§ 3. Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jeder Philatelist werden, sofern die Aufnahme in den Verein schriftlich beantragt wird.

2. Der Vorstand entscheidet über die Annahme.

3. Die Mitgliedschaft kann unabhängig von einer vorhandenen oder nicht vorhandenen Mitgliedschaft in sonstigen Vereinigungen beantragt werden.

4. Es gibt keine unterschiedlichen Qualitäten oder Formen von Mitgliedschaften. Eine Mitgliedschaft besteht oder sie besteht nicht.

5. Mitglieder sind die Träger von Rechten und Pflichten im Verein.

6. Nur natürliche Personen können in diesem Sinne Mitglieder werden.

7. Die Mitgliedschaft eines Mitglieds endet:

7.1. mit dem offiziellen Bekanntwerden seines Todes

7.2. durch schriftliche Austrittserklärung des Mitgliedes gegenüber dem Vorstand (mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende).

7.3.durch Ausschluss auf Basis der Mehrheitsentscheidung bei einer Mitglieder-Versammlung (mit Wirksamkeit zum Ende des Geschäftsjahres).

8.Mit Aufnahme der Mitgliedschaft und der damit verbundenen Akzeptanz dieser Satzung, berechtigt das Mitglied den Vorstand, die eMail-Adresse und die Sammelgebiete laut Angaben im Aufnahme-Antrag in der Vereins-internen Kommunikation zu verwenden. Dies beinhaltet nicht das Recht zur entsprechenden Veröffentlichung im Internet. Änderungen dieser Angaben erfolgen auf Grund schriftlicher Meldungen – eMail gilt als gleichwertig – gegenüber dem Vorstand.

§ 4. Mitgliedsbeiträge

1. Der Beitrag ist eine Bringschuld. Die Höhe des Beitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

2. Der Jahresbeitrag beträgt € 22.00. Als Internet-basierter Verein werden auch die Leistungen nur im Internet angeboten. Nach schriftlicher – eMail gilt als gleichwertig – Beantragung beim Vorstand sowie dem Eingang des Druckkosten-Beitrages von 40€ pro Geschäftsjahr, werden die Publikationen allerdings auch gedruckt und zugesandt. Die Zusendung erfolgt zweimal jährlich zum Zeitpunkt, wenn auch die Vereinspublikation „The Australian Philatelist“ verteilt wird. In dieser Lieferung sind dann auch alle Ausgaben der „Buschtrommel“ mit enthalten, die seit der letzten Lieferung per eMail verteilt wurden. Auch Mitglieder, die den Druckkosten-Beitrag zahlen, erhalten alle Veröffentlichungen per eMail genauso, wie alle anderen Mitglieder.

3. Der Jahres-Beitrag ist bis zum 1.2. eines jeden Jahres zu überweisen. Bei einem Eintritt innerhalb der ersten 6 Monate eines Geschäftsjahres ist der vollständige Jahresbeitrag zu zahlen, bei einem Eintritt in der zweiten Jahreshälfte nur die Hälfte; jeweils sofort fällig. Die Regelung der anteiligen Zahlung gilt auch für den Druckkosten-Beitrag laut § 4.2.

4. Auf eingezahlte Mitgliedsbeiträge besteht kein Rückerstattungs-Anspruch auch nicht bei Beendigung der Mitgliedschaft oder Auflösung des Vereins.

§ 5. Organe des Vereins

1. Der Vorstand (siehe § 6)

2. Die Mitgliederversammlung (siehe § 9)

§ 6. Der Vorstand

1. Der Vorstand i.S.d. § 26 BGB besteht aus

1.1. dem 1. Vorsitzenden

1.2. dem 2. Vorsitzenden (Geschäftsstelle)

1.3. dem 3. Vorsitzenden (Kassenwart)

2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig, wenn dies die Funktion des Kassenwartes beinhaltet. Für den Fall, dass in der laufenden Amtsdauer der 1. oder der 2. Vorsitzende ausscheidet oder bei einer Neuwahl kein Kandidat für das Amt des 2. Vorsitzenden gefunden werden konnte, ist die Vereinigung der Ämter des 1. und 2. Vorsitzenden in einer Person temporär zulässig. Der Vorstand wird sich allerdings permanent und intensiv darum bemühen, diesen temporären Zustand möglichst schnell zu beenden.

3. Als nicht eingetragener Verein ist jedes Vorstandsmitglied persönlich und unbeschränkt mit dem Privat-Vermögen auch für die Aktionen eines anderen Vorstandsmitgliedes haftbar. Solange dieser Verein kein e.V. ist, wird das Risiko dadurch reduziert, dass rechtlich und/oder wirtschaftlich wirksame Handlungen eines Vorstandsmitgliedes immer die schriftliche Einwilligung eines weiteren Vorstandsmitgliedes voraussetzt. Eine eMail gilt als gleichwertig. Ohne den Nachweis einer solchen Einwilligung gilt diese Handlung als private Handlung außerhalb der Funktion innerhalb des Verein

§ 7. Amtsdauer des Vorstands

1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Geschäfts-Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der verbleibende Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Entsprechend den Regelungen des § 6 kann es sich in Ausnahmefällen auch um den 1. oder 2. Vorsitzenden handeln, der dann die Aufgabe des ausgeschiedenen 1. oder 2. Vorsitzenden mit übernimmt. Scheidet der Kassenwart aus, ist zwingend ein Vereinsmitglied mit dieser Aufgabe zu betrauen, welches noch nicht im Vorstand ist. Hat sich innerhalb von 2 Kalender-Wochen kein Mitglied schriftlich – eMail gilt als gleichwertig – gegenüber dem Vorstand bereit erklärt, als Kassenwart (3. Vorstand) zu agieren oder wurde keiner der Kandidaten vom Vorstand ernannt, ist der Vorstand verpflichtet, im Rahmen einer umgehend einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung die Auflösung des Vereins zu beantragen.

§ 8. Beschlussfassung des Vorstands

1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter (1. Vorsitzender) zu unterschreiben.

2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder teilnehmen. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

3. Die Regeln für die Teilnahme an Vorstandssitzungen sind analog anzuwenden zur Regelung zur Teilnahme an Mitgliederversammlungen (§ 9).

§ 9. Die Mitgliederversammlung

1. Jährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der unter Angabe der Tagesordnung 4 Wochen vorher schriftlich / per eMail eingeladen werden muss.

2. Anträge müssen somit mindestens 5 Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein.

3. Der Vorstand kann jederzeit weitere Mitgliederversammlungen einberufen. Er muss dies tun, wenn mindestens 10 % der Mitglieder gemeinsam einen entsprechenden Antrag beim Vorstand eingereicht haben.

4. Da dieser Verein international ausgerichtet ist und bewusst auf die zwingend vorliegende lokale Präsenz verzichtet, gilt dies auch für Mitgliederversammlungen. Als „teilnehmend“ gilt ein Mitglied immer dann, wenn:

4.1. das Mitglied körperlich am Ort der Versammlung anwesend ist und sich in die Anwesenheitsliste eingetragen hat,

4.2. das Mitglied sich vorher schriftlich beim Vorstand zur Teilnahme über die jeweils angebotenen technologischen Medien (Skype, Life Meeting etc.) angemeldet hat und die Teilnahme zu Sitzungsbeginn vom Sitzungsleiter festgestellt und in eine gesonderte Liste eingetragen wurde,

4.3. das Mitglied sich vorher schriftlich beim Vorstand zu einzelnen Abstimmungspunkten eindeutig geäußert hat. In diesem Falle gilt die Teilnahme ausschließlich für den jeweiligen Tagesordnungspunkt als gegeben.

4.4. Die Beteiligung an Entscheidungen erfolgt somit vergleichbar zu der bei Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften.

5. Stimmberechtigt sind nur Mitglieder, die für das laufende Geschäftsjahr den fälligen Beitrag bezahlt haben. Eine Übertragung von Stimmen oder die Beauf-tragung von Vertretungen sowie die Kumulation von Stimmrechten sind nicht zulässig.

6. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig, da hierfür ein Beschluss in einer Vorstandssitzung nicht ausreichend ist:

6.1. Wahl des Schriftführers

6.1.1. Sollte zu Beginn der Sitzung keines der teilnehmenden Mitglieder als Schriftführer kandidieren, wird automatisch der 2. Vorsitzende als Schriftführer bestimmt. Im Falle, dass der 2. Vorsitzende nicht teilnimmt, wird der 3 Vorsitzende zum Schriftführer bestimmt. Sollte die Sitzung ebenfalls ohne Teilnahme des Kassenwartes erfolgen, agiert der 1. Vorsitzende ebenfalls als Schriftführer.

6.2. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Entlastung des Vorstandes, getrennt nach:

6.2.1. Bericht des 1. Vorsitzenden (enthält zumindest: Allgemeine Situation des Vereins, strategische Ausrichtung, Öffentlichkeitsarbeit, Kontakte zu andern Organisationen)

6.2.2. Bericht des 2. Vorsitzenden (enthält zumindest: Entwicklung und Zusammensetzung des Mitgliederbestandes, Mitglieder-Werbung, Fachgruppen-Arbeit etc.)

6.2.3. Bericht des 3. Vorsitzenden (enthält zumindest: Bericht der Kassenprüfer und Status des finanziellen Situation, durchgeführte Finanz-Verwendung, finanzielle Basis für das nächste Geschäftsjahr)

6.2.4. Entlastung der Vorstands-Mitglieder für das abgelaufene Geschäftsjahr in getrennten Abstimmungen

6.3. Sonstige Berichte (z.B. Rundsendedienst, Bibliothek, Ausbietungen, etc.)

6.4. Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages

6.5. Wahl der Mitglieder des neuen Vorstandes (alle 2 Jahre oder bei Nachfolge)

6.6. Verwendung der verfügbaren finanziellen Mittel (Budgetplanung)

6.7. Entscheidungen über Ausschluss von Mitgliedern aus dem Verein.

6.8. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und/oder über die Auflösung des Vereins.

6.9. Diskussion und Abstimmung über eingegangene Anträge

6.10. Termin der nächsten Mitgliederversammlung

6.11. Wahl der beiden Kassenprüfer für das folgende Geschäftsjahr.

6.11.1. Sollten sich nicht 2 Mitglieder hierzu bereit erklären und mit einfacher Mehrheit gewählt werden, werden automatisch der 1. und der 2. Vorsitzende zu Kassenprüfern bestimmt.

§ 10. Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer beschlussfähig, soweit mindestens ein Mitglied des amtierenden Vorstandes teilnimmt.

2. Die Abgabe der Stimme kann wie oben beschrieben durch körperliche oder Internet-Präsenz oder vorab schriftlich erfolgen.

3. Die Mitgliederversammlung fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht; werden allerdings ebenfalls protokolliert.

4. Zur Wahrung des angestrebten demokratischen Charakters gilt die einfache Mehrheit auch für Satzungsänderungen und sogar für die Auflösung des Vereins.

5. Bei Stimmengleichheit für Optionen ist die Wahl zu wiederholen. Ist nach der 3. Wiederholung immer noch keine Mehrheit entstanden, wird dieser Tagesord-nungspunkt als Abstimmung Nr. 1 für die nächste Mitgliederversammlung be-reits fest vereinbart, damit ggf. mehr Mitglieder die Möglichkeit an der Teilnahme erhalten.

6. Über jede Mitgliederversammlung ist von einem Protokollführer ein Protokoll zu führen, das vom 1. Vorsitzenden oder 2. Vorsitzenden gegengezeichnet der nächstfolgenden Versammlung zur Genehmigung vorgelegt werden muss. Dieses Protokoll wird aber bereits zeitnah nach der Unterschrift per eMail verteilt.

§ 11. Außerordentliche Mitgliederversammlungen

1. Zwei Mitglieder des Vorstandes können gemeinsam jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

2. Die Einberufung muss erfolgen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert und Dringlichkeit vorliegt oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

3. Für außerordentliche Mitgliederversammlungen ist die Tagesordnung vorgegeben und wird spätestens 2 Wochen vor der Durchführung verteilt.

4. Bezüglich Ablauf und Durchführung gelten dieselben Regeln, wie für eine ordentliche Mitgliederversammlung

§ 12. Inkrafttreten

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung (Mitgliederversammlung) vom 30.8.2014 verabschiedet und tritt zum 1.9.2014 in Kraft.

Sie wurde mit Wirkung zum 1.2.2015 entsprechend den Beschlüssen in der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 24. Januar 2015 angepasst.

Sie wurde mit Wirkung zum 15. August 2015 entsprechend den Beschlüssen in der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 15. August 2015 angepasst (Version 4.0).

Sie wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2016 entsprechend den Beschlüssen in der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 09. April 2016 angepasst (Version 5.0).

Schöneck, 09.04.2016

(Ort, Datum)

 

(Manfred Klimmeck) 1. Vorsitzender (Unterschrift)

 

2. Vorsitzender (kommissarisch entsprechend § 6.2)

 

(Dr. Christoph Priebe) 3. Vorsitzender


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