Queensland Nummernstempel

Die nachfolgenden Zuordnungen und Bewertungen basieren auf dem 2009 erschienenen Buch “QUEENSLAND NUMERAL CANCELLATIONS” von Bernard A. Manning. Dieses Werk beinhaltet die Erkenntnisse der zuvor veröffentlichten Werke, u.a. dem von Campbell.

Das Ranking der einzelnen Nummern, d.h. wie häufig sie gefunden wurden, entsprechen tatsächlichen Zählungen aus einer Stichprobe und nicht der Anzahl der objektiv verfügbaren Einheiten. Wenn man daher einen Stempel mit RRRRR gefunden hat, von dem es nur 1-2 Einheiten geben soll, ist die Statistik nicht neu zu schreiben.

Als Analyse-Basis galten hier insgesamt 36.000 Stücke. Eine relevante Seltenheit (mit Auswirkung auf den Preis) beginnt bei RR mit gefundenen 16-30 Einheiten. Konkret bedeutet dies, dass man diesen Stempel bei 2.000 Stücken nur ein- bis zweimal finden würde.

Im Laufe der Zeit werden auch von den ganz seltenen Stücke weitere gefunden oder bei Vergrößerung der Basis-Menge eben auch nicht. Hierdurch verändert sich die Einstufung.

Zum Vergleich – nur bei Abweichungen – wird die Einstufung von Campbell “QUEENSLAND POSTAL HISTORY” in Klammern daneben gesetzt.

Zusätzlich ist manchmal zu berücksichtigen, auf welchen Marken die Abstempelungen gefunden werden. Nur 5% der Nummernstempel finden sich auf den Chalon und 1% auf den Commonwealth Marken. 94% findet man somit auf den “Sidefaces”. Hierunter fallen alle Marken von 1880 bis 1912, bei denen der Kopf nach links gerichtet ist. Hintergrund und Rahmen variieren. Als Commonwealth Marken gelten hier die King George und Känguru Marken ab 1912.

Somit gibt es teilweise unterschiedliche Ratings, je nach Marke, auf der Stempel abgeschlagen wurde.

Ich möchte nicht verschweigen, dass es einen englischsprachigen Blog gibt, der ein erheblich weitergehendes Maß an Qualität und Vollständigkeit aufweist. In Deutschland und auf Deutsch gab es so etwas aber noch nicht.

Neuzuordnungen:

Nur in Queensland gab es die geübte Praxis, dass der Stempel bei Schließung eines Postamtes an eine Zentrale zurückgegeben wurde. Wurde Jahre später dann ein neues Postamt eröffnet, erhielt es dann diesen Stempel zugeteilt. Der Verwendungsort und somit die Seltenheit ist natürlich nur gleichzeitigem Ortsstempel oder dem Absender auf einem Beleg eindeutig zu bestimmen.

 

Typen:

Zur Einordnung und Zuordnung müssen die Stempel-Typen unterschieden werden. Manchmal sind nur Teile der Nummer lesbar. In solchen Fällen kann die Unterscheidung des Stempel-Typs den entscheidenden Hinweis zur Identifizierung geben. Auch wenn es massenhaft Literatur und Internet-Auftritte hierzu gibt – allerdings nicht auf Deutsch – sollen die Basisinformationen hier wiederholt werden.

Rays (Strahlen):

Dies wurde vor allem für die ersten Nummern (bis 214) verwendet und kommen von 1860 – 1876 vor. Es gibt Untertypen entsprechend der Anzahl der Strahlen. Ein Strahl ist in 4 Segmente unterteilt, auch wenn dies nicht immer sichtbar ist.

  • 1a: 34-35 Strahlen (14,15, 21-26)
  • 1b: 37 Strahlen (27-29, 30, 63)
  • 1c: 18 Strahlen (31-42, 44-54, 111-116, 118-122, 126-130, 214)
  • 1d: 31-32 Strahlen (43, 55-64, 65-70, 72-73, 92, 94-95, 100)
  • 1e: 23-24 Strahlen (29, 71, 75-85, 87-91, 93, 96-99, 101-110, 131-177)
  • 1f: 20-22 Strahlen (87, 123-125, 200, 208)
  • 1g: 26-27 Strahlen (74, 81)
  • 1h: 16 Strahlen (211)

 

Und es gibt Sonderfälle, die ich noch abgrenzen muss:

  • N2a: 20 Strahlen
  • N2a: Fiscal mit 24 Strahlen

Strahlentyp 1a

 

Strahlentyp 1c

 

Strahlen-Typ 1d

 

Strahlen-Typ 1e

 

Strahlen-Typ 1f

 

In der ursprünglichen Tabelle von Manning wurden nicht alle Nummern erwähnt, auch wenn sie im Buch dargestellt wurden. Dies erfolgte, wenn der Ort und der Zeitraum nicht bestimmbar war (Dies war aber nicht immer so). In dieser Tabelle hier wurden sie aber nachgetragen. Wer jetzt die Nummern von 14 bis 214 auf Vollständigkeit überprüft, wird folgende Nummern vermissen:

16-20, 86, 117, 178-199, 201-207, 209-210, 212-213

Diese gibt es dann in anderen Darstellungsweisen

Im Rahmen dieser Prüfung fiel dann auch auf, dass es die Nummern 29, 63, 81, 87 in zwei Variationen gibt. Dies findet man dann, wenn ein Postamt geschlossen wurde und einem neu eröffneten Postamt dieselbe Nummer zugewiesen wurde.

Bars (Balken):

Ab dem 1. Januar 1874 wurden alle neu eingerichteten Poststationen mit diesem Stempel ausgestattet, wobei es für einzelne Nummern zusätzlich auch die Verwendung eines Strahlen-Stempels gab.

auch hier gibt es unterschiedliche Varianten

  • 2a: 9 Balken, wobei die mittleren drei für die Ziffern unterbrochen wurden
  • 2b: 10 Balken, wobei die mittleren vier für die Ziffern unterbrochen wurden (ab 460)

 

Die Höhe der Ziffern kann zwischen 5 und 10 Millimeter variieren.

Es gibt noch weitere Spezialfälle, die teilweise in NSW genutzt wurden. Hierzu sind weitere Informationen zusammenzutragen:

  • N1b: 2 Balken an jeder Seite

Balken Typ 2a

 

Balkentyp 2b

Duplexes (“Doppelte”):

Neben den Ziffern (mit Strahlen oder Balken) gibt es einen runden Ortsstempel. Sie werden meistens für große Postämter verwendet und sind daher ausgesprochen häufig zu finden.

Folgende Nummern sind bekannt, wobei fast jede Nummer eine eigene Form aufweist. Mannings unterscheidet hier nicht weiter. Im Buch QUEENSLAND POSTAL HISTORY von Campbell gibt es aber Abbildungen zu den einzelne Duplex-Stempeln und es wurden hier 15 unterschiedliche Formen identifiziert, die nachfolgend beschrieben werden.

Wenn der Orts-Kreis-Stempel so ausgerichtet ist, dass der Ort oben mittig angezeigt wird, befindet sich – mit Ausnahme bei 148 und 509 – die Ziffer rechts davon.

Die Grad-Anzahl gibt an, wie die Ziffer gedreht wurde. 0 Grad bedeutet somit, dass die Ziffer waagerecht ist, wie der Ort auch. 90 Grad bedeutet die Zifferfüße weisen auf die Zahl und bei 270 Grad sind es die Ziffernköpfe.

In manchen Stempeln gibt es auch einstellige Ziffern oder Buchstaben. Hierbei handelt es sich um Code-Nummern und nicht um Teile des Datums. Manche Typen enthalten auch die Uhrzeit.

Über die Codes können ebenfalls die einzelnen Typen und Nummern identifiziert werden.

  • 59 (Typ 1: 34 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel ohne Rand 22,5 mm Durchmesser, jede Seite 2 Striche neben MM TT, 80 Grad)
  • 86 (Typ 6a: 24 Strahlen 4 Segmente, Ortsstempel ohne Rand Durchmesser 22.5 mm , jede Seite 2 Striche neben MM TT, 0 Grad)
  • 87 (Typ 1: 34 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel ohne Rand 22,5 mm Durchmesser, jede Seite 2 Striche neben MM TT, 80 Grad)
  • 96 (Typ 1: 34 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel ohne Rand 22,5 mm Durchmesser, jede Seite 2 Striche neben MM TT, 80 Grad)
  • 98  (Typ 6a: 24 Strahlen 4 Segmente, Ortsstempel ohne Rand Durchmesser 22.5 mm , jede Seite 2 Striche neben MM TT, 0 Grad)
  • 148 (Typ 8f: 34 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel nicht ganz runder Rand Durchmesser 25 mm, jede Seite einen Kringel neben MM TT, links 80 Grad) (hier gibt es unterschiedliche Abbildungen bei Mannings und Campbell und ich habe weitere Variationen gefunden)
  • 165 (Typ 4: 9 Balken Typ 2a, Ortsstempel ohne Rand Durchmesser 24 mm, jede Seite 1 Punkt neben MM TT, 270 Grad)
  • 165 (Typ 5: 12 Balken mit 6 Querstrichen neben den Ziffern Durchmesser 23,5 mm, Ortsstempel ohne Rand, jede Seite 1 Punkt neben MM TT, 0 Grad)
  • 201 (Typ 1: 34 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel ohne Rand 22,5 mm Durchmesser, jede Seite 2 Striche neben MM TT, 80 Grad)
  • 214 (Typ 1: 34 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel ohne Rand 22,5 mm Durchmesser, jede Seite 2 Striche neben MM TT, 80 Grad)
  • 473 (Typ 2b: 35 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel ohne Rand 24,5 mm Durchmesser, oben JJJJ,  jede Seite 1 Längs-Strich neben MM TT, 270 Grad)
  • 509 (Typ 3: 30 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel ohne Rand 24 mm Durchmesser, jede Seite einen Punkt neben MM TT)
  • 514 (Typ 8b: 40 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel nicht ganz runder Rand Durchmesser 25 mm, jede Seite einen Punkt MM TT, 270 Grad)
  • 528 (Typ 2a: 35 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel ohne Rand 24,5 mm Durchmesser, jede Seite 1 Quer-Strich neben MM TT, 270 Grad)
  • 568 (Typ 6b: 24 Strahlen 3 Segmente, Ortsstempel ohne Rand Durchmesser 22.5 mm, jede Seite 1 Punkt neben MM TT, 0 Grad)
  • 570 (Typ 7a: 29 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel ohne Rand Durchmesser 23,5 mm, jede Seite 2 Striche neben MM TT, 270 Grad)
  • 583 (Typ 7b: 30 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel ohne Rand Durchmesser 30 mm, jede Seite einen Punkt neben MM TT, 100 Grad)
  • 592 (Typ 8a: 32 Strahlen 1 dickes keilförmiges Segment Durchmesser 24 mm, Ortsstempel Kreisrunder Rand, ohne alles neben MM TT, 90 Grad)
  • 626 (Typ 8c: 35 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel nicht ganz runder Rand Durchmesser 25 mm, jede Seite einen Stern neben MM TT, 80 GRAD)
  • 647 (Typ 8d: 29 Strahlen 1 Segment, Ortsstempel nicht ganz runder Rand Durchmesser 26 mm, jede Seite einen Kringel neben MM TT, 280 Grad)

Rating Skala (nach Mannings, in Klammern nach Campbell):

  • NNS – Number Not Seen (unbekannt)
  • RRRRR – 1-2
  • RRRR – 3-8 (1-2)
  • RRR – 9-15 (3-5)
  • RR: 16-30 (6-12)
  • R: 31-60 (13-25)
  • S: 61-80
  • C: 80+

 

In den größeren Stationen hat man mit mehreren Stempeln mit derselben Nummer gearbeitet. Durch die unterschiedliche Benutzung kann sich daher ein unterschiedliches Bild ergeben !

Geschichte:

Ursprünglich war Queensland ein Teil von New South Wales. Daher gibt es auch QLD-Nummernstempel auf Marken von NSW. Es begann alles in der Moreton Bay; aber dies wird sicherlich noch eine gesonderte Geschichte in einem gesonderten Post.

Seit der Separation von New South Wales am 10. Dezember 1859 gab es in Queensland eigene Nummernstempel. Die Verwendung ging teilweise bis 1915, d.h. weit bis in die Commonwealth Zeit hinein. Danach wurden alle Postverwaltungen angewiesen, Datums-Stempel zu verwenden.

Hier werden nur die Abstempelungen auf QLD-Marken betrachtet.

Start

Direkter Ansprung zur jeweiligen Nummer, wobei nur Nummern angeführt werden, zu denen es auch Abbildungen gibt.

21 ; 24 ; 27 ; 31 ; 32 ; 33 ; 38 ;  41 ; 43 ; 46 ; 53 ; 55 ; 57 ; 59 ; 63 ; 67 ; 71 ; 72 ; 74 ; 79 ; 80 ; 81 ; 82 ; 84 ; 86 ; 87 ;  88 ;  89 ; 93 ; 95 ; 96 ; 97 ;  98 ; 99 ; 100 ; 101 ; 103 ; 105 ; 107 ; 108 ; 110 ; 111 ; 116 ; 120 ; 121 ; 124 ; 127 ; 131 ; 134 ; 138 ; 141 ; 148 ; 149 ; 151 ; 152 ; 155 ; 156 ; 157 ;  161 ; 163 ; 164 ; 165 ; 166 ; 167 ; 169 ; 170 ; 171 ; 173 ; 176 ; 177 ; 178 ; 183 ; 184 ; 193 ; 196 ; 197 ; 198 ;  201 ; 202 ;  203 ; 206 ; 209 ;  214 ; 215 ; 216 ; 219 ; 226 ; 227 ; 230 ; 233 ; 234 ;  239 ; 244 ; 256 ; 258 ; 269 ; 272 ; 274 ; 279 ; 283 ; 291 ; 304 ; 305 ; 306 ; 308 ; 316 ;  322 ; 324 ; 327 ; 328 ; 333 ;  336 ; 337 ; 338 ; 340 ; 346 ; 362 ; 368 ; 369 ; 370 ; 374 ; 384 ; 401 ; 430 ; 435 ; 438 ; 443 ; 450 ; 452 ; 456 ; 458 ; 465 ; 466 ; 469 ; 471 ; 472 ; 473 ; 478 ; 480 ; 483 ; 486 ; 488 ; 489 ; 498 ; 499 ;  502 ; 506 ; 509 ; 513 ; 514 ; 515 ; 526 ; 527 ; 528 ; 541 ; 546 ; 547 ; 548 ; 549 ; 552 ;  557 ; 568 ; 570 ; 580 ; 590 ; 592 ; 626 ; 676 ; 699 ; 702 ; 708

(In Klammern steht die Seltenheit von Campbell)

Enthält die Bildunterschrift den Hinweis (m), wurde das Bild bezüglich Farbe oder Kontrast etc. modifiziert, damit der Stempel besser zu sehen ist.

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21 (Type 1a) C (C)

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21- R 1a – C

 

ADAVALE wurde am 1.1.1881 neu zugeordnet. Ab jetzt gibt es die Sideways. Die Chalon-Variante (RRRR) gab es am früheren Ort WESTWOOD, der bereits am 1.4.1861 geöffnet wurde

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24 (Type 1a) R (C)

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24 – R 1a – R (m)

 

BANANA eröffnet am 1.9.1861

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27 (Type 1b) C (C)

27 – R 1b – C (m)

Text

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31 (Type 1c) C (R)

31 – R 1c – C (m)

Der Stempel aus ALLORA (ab 31.3.1863) wurde nur bis 1883 gefunden

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32 (Type 1c) C (C)

32 – R 1c – C

Ab dem 1.2.1861 LAIDLEY zugeordnet. Davor wurde er auf Chalon-Marken gefunden, wobei der Ort unbekannt ist.

 

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33 (Type 1c) C (C)

33 – R 1c – C

 

MACKAY ab 1.8.1863

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36 (Type 2a) C (C)

36 – B 36 – C

 

Aus ST GEORGE ab 1.1.1864. Auf Chalon RRRRR

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38 (Type 1c) C (C)

38 – R 1c – C (m)

 

Ab 1.1.1869 Neuzuordnung von ursprünglich BARCOO jetzt zu BLACKALL. Der Stempel in Rot wird mit RR und in BLAU mit RRRRR bewertet

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39 (Type 1c) C (C)

39 – R 1c – C (m)

 

Von den CALLIOPE Goldfeldern ab dem 1.3.1864

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41 (Type 1c) S (C)

41 – R 1c – S

 

von YAAMBA ab dem 1.1.1864

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43 (Type 1d) C (C)

43 – R 1d – C (m)

 

Ab SANDGATE seit 9.4.1863

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46 (Type 2a) S (C)

46 -B 2a – S

 

Seit dem 1.7.1864 ab ROMA. Auf Chalon wurde diese Nummer bereits früher verwendet aber mit dem “Strahlen-Typ”

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53 (Type 2a) RR (C)

53 – B 2a – RR

 

Verwendung in CHARLEVILLE ab 1.8.1865 bis 1895.

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55 (Type 2a) C (C)

55 – B 2a – C (m)

 

aus GATTON ab dem 1.1.1866

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57 (Type 1d) C (R)

57 – B 2a – C (m)

 

ab GRANDCHESTER seit dem 1.1.1866

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Start
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59 (Type 2a Chalon) RR  (C)

59 – B 2a – RR

 

TOWNSVILLE wurde zwar schon am 1.1.1866 eröffnet, Diesen Typ 2a gab es aber erst ab 1880.

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59 (Type R1d) ? (C)

59 – R 1d – ?

 

Den Strahlenstempel 1d mit einer Ziffernhöhe von 6mm gibt es es laut Literatur nur auf den Chalon-Marken.

Die Strahlen weisen eindeutige Punkt-Segmente auf, was hier nicht der Fall ist.

Es müsste sich daher um den Duplex-Stempel handelt, der allerdings breiter und somit nicht rund sondern Oval ist.

D.h. Unklarer Stempel

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59 (Type D3a) S (C)

59 – D 3a – S (m)

 

Der Duplex-Stempel von TOWNSVILLE existiert von Dezember 1887 bis Oktober 1892; das Postamt selber gibt es aber schon seit dem 1.1.1866

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Start
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63 (Type 1d) C (C)

63 – R 1d – C

 

Wenn die Ziffern auf einer Suideface-Marke 5.5 mm hoch sind, stammt die aus CLERMONT (eröffnet 1.7.1864); sind die Ziffern 6,5 mm hoch stammt der Stempel aus BOWEN, bzw. PORT DENISON.

Bei den frühen Marken sind die Strahlen stärker punktiert; d.h. dieser Stempel stammt aus CLERMONT.

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67 (Type 1d) C (C)

67 – 1d – C

 

Ein Stempel aus INGLEWOOD, geöffnet am 16.9.1866

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71 (Type 1c) C (C)

71 – 1e – C

 

Die Höhe der Ziffer beträgt nur 4 mm und der Stempel stammt seit dem 19.5.1866 von GERMAN STATION, welche am 1.1.1843 in NUNDAH umbenannt wurde.

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72 (Type 1d) S (R)

72 – 1d – S

 

von HELIDON ab dem 1.8.1866

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74 (Type N2a) C (C)

74 – R N2a – C

 

Der Stempel zu “74” hat eigentlich viel kleinere Segmente. Dies könnte aber beim Abschlag verwischt worden sein.

Stammt seit 19.01.1850 von CALLANDOON; die Station wurde Ende 1861 geschlossen und zog nach GUNDIWINDI um.

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79 (Type 1e) C (C)

79 – R 1e – C

 

Auf einer Sideface Marke stammt dieser Stempel seit dem 22.11.1880 von HERBERTON.

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80 (Type 1e auf Chalon) RRRR (C)

80 – R 1e – RRRR

 

Diese Chalons stammen von einer frühen Verwendung in MITCHELL DOWNS (ab 1.1.1865); die Station wurde zwölf Jahre später (1878) in MITCHELL umbenannt

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80 (Type 1e auf Sideface)  C (C)

80 – R 1e – C

 

Die Hinweise zu den Poststationen gelten auch für die Sideface-Variante

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Start
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81 (Type 1e) C (C)

81 – R 1e – C

aus WARWICK seit 1.1.1848. Die kleine Version 1e unterscheidet sich nur durch die Höhe (5,5mm an Stelle von 6,5mm) sondern auch durch das horizontale “Podest” auf dem die “1” bei der 1e-Variante steht.

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81 (Type 1f) C (C)

81 – R 1f – C

aus WARWICK seit 1.1.1848. Die größere Version 1f unterscheidet sich nur durch die Höhe (6,5mm an Stelle von 5,5mm) sondern auch durch das horizontale “Podest” auf dem die “1” bei der 1e-Variante steht.

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Start
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82 (Type 1f) ? (RRR)

82 – R 1f

Dieser Stempel ist verwischt und somit nicht eindeutig. Zumindest ist klar, dass es zwei Ziffern sind und eine davon eine “8” ist. Steht die “8” links, muss die zweite Ziffer oben eine starke Wölbung haben. Mit Strahlenkranz kommen hierfür nur “2”, “8” und “9” in Frage. Bei der “9” müsste die Öffnung auf der anderen Seite liegen und bei der “88” sind beide Ziffern identisch geformt. Bei der “2” ist der unter Teil anders geformt, was aber durch den verwischten Abschlag entstehen kann. Der Boden ist allerdings waagerecht, was es nur bei der “2” gibt

Sollte die “8” die zweite Ziffer sein, kämen “28”, “58” oder “88” in Frage, wobei “88” schon ausgeschlossen wurde. Bei der “28” sind die Kreissegmente unterschiedlich groß. Die “5” wurde nur geprüft, da sie seitenverkehrt sein könnte.

Da alles andere ausgeschlossen werden kann, handelt es nun doch um einen Stempel aus FOREST VALE (Maranoa), der dort seit dem 1.1.1864 verwendet wurde.

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84 (Type 1e) C (R)

84 – R 1e – C

ein Stempel aus SPRINGSURE seit dem 1.1.1864

Ein roter Stempelabschlag ist mit RRRRR sehr selten

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Start
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86 (Type D) C (C)

86 – D – C

Neben “86” käme natürlich auch “68” in Frage, die allerdings nur 5mm hoch wäre und Typ 1d darstellt. Die “86” ist 5,5mm hoch und vom Typ N2a.  Im Gegensatz zur “68” gibt es die “86” aber auch als Duplex.

Die Höhe ist 5,5mm und damit eindeutig die “86”. In Vergleichsabbildungen hat die Duplex dickere Balken und wurde daher gewählt.

Verwendet wurde er in GAYNDAH seit dem 1.1.1850

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87 (Type diverse) C-RRR (C)

Die “87” kommt aus IPSWICH seit dem 2.1.1846 und ist in vielen Varianten möglich.

87 – R 1fi – C

Dickere Strahlen bedeuten auch, dass weniger Strahlen existieren. Es handelt sich somit um den Typ 1f. Die Ziffern sind dick und vor allem der Fuß der “7” wird nach unten dicker und der obere Querbalken hat vorne noch einen Abstrich. Daher ist die Subvariante 1fi

 

87 – B 2a – C

Die “Balken-Stempel”-Variante ist eindeutig. Es gibt eine neue Zuordnung zu EAGLE JUNCTION mit Eröffnungs-Datum 1.12.1888 und einer Seltenheit von RRR. Am Stempel selber kann ich aber keinen Unterschied erkennen.

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88 (Type 1f) RR (RR)

88 -R 1f -RR (m)

Von SPRING CREEK seit 10. Jan. 1867. Hierzu gibt es auch noch eine besonders wertvolle handschriftliche Entwertung

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89 (Type 1f) R (R)

89 – R 1f – R (m)

 

Die Stempel auf Sideface-Marken stammen seit 1. April 1861 aus WESTWOOD. Stempel in violett zählen als RRRRR.

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93 (Type 1e) C (S)

93 – R 1e – C (m)

 

Seit dem 1. März 1867 aus JONDARYAN.

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95 (Type 1d) C (C)

95 – R 1d – C (m)

Seit 1830 in galt diese Nummer für BRISBANE. Ab dem 1. Aug. 1867 wird sie in BEENLEIGH eingesetzt.

Ab dem 2. Okt. 1882 wurde diese Nummer ETON zugeordnet, allerdings nur mit dem Stempel-Typ N2a. Der gezeigte Typ 1d kam nur in BEENLEIGH vor.

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96 (Type 2a) C (C)

96 – B 2a – C

Die Nummer “96” wurde bereits am 18. Jan. 1849 der bekannten Stadt MARYBOROUGH zugeordnet. Diesen Stempel 2a gab es bis 1884. Ab August 1854 gab es eine geänderte Zuordnung zu MYALL CREEK (hieß später DALBY).

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96 (Type D3a) C (C)

96 – D 3a – C

 

Da die Strahlen durchgängig und nicht gepunktet sind, handelt es sich um den Duplexstempel aus MARYBOROUGH.  In DALBY wurde der Stempel nicht mehr verwendet.

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97 (Type 1e) C (S)

97 – R 1e – C (m)

Der unten breiter werdende Fuß der “7” weist diese eindeutig als solche aus und bildet eine sichere Unterscheidung zur “1”

Seit 1. Jan. 1866 aus CARRANGARRA. Der Ort wurde 1868 in TAMBO umbenannt.

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98 (Type 1e) R (R)

98 – R 1e – R (m)

Der Stempel stammt seit 1. Jan. 1866 aus NARANG CREEK (später NARANG)

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99 (Type 1e) R (R)

99 – R 1e – R (m)

Auf Grund der Höhe von nur 4.5mm handelt es sich eindeutig um die “99” und nicht um die “66”.

Stempel gibt es seit dem 1. Jan. 1886 aus den EIGHT MILE PLAINS.

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100 (Type 1d) C (C)

100 – R 1d – C

CUNNAMULLA seit dem 1. März 1868

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101 (Type 1e) C (C)

101 – R 1e – C

Seit dem 26. Juni 1889 aus KILLARNEY NORTH und ab 1905 nur noch KILLARNEY.

Aus dem Vorläufer (TELEMON dann CHRISTMAS CREEK) gibt es dergleichen Typ und dies ebenfalls auf Sideways, allerdings bewertet mit RRRRR. Unterscheidung-Kriterien sind mir nicht bekannt.

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103 (Type 1e) S (C)

103 – R 1e – S

Verwendung begann am 5. April 1868 in ONE MILE CREEK. Ab dem 8. Sept. 1889 wurde diese Nummer AVONDALE zugeordnet und mit “R” eingestuft.

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105 (Type 1e) RRR (RRRR)

105 – R 1e – RRR

 

Die Nummer 105 ist extrem selten und dies dann auch noch auf einem Chalon-Design. Für die Nummer 105 gibt es bei Mannings keinen zugeordneten Ort.

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107 (Type 1e) C (R)

107 – R 1e – C

KILKIVAN sei 8. Juni 1868

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Start
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108 (Type 2a) C (C)

108 – R N2a – C

Da keine 23-24 Strahlen zählbar sind, kann es nur N2a sein. Dies gab es seit dem 5. Jan. 1852 in GOODE´S INN; der Name wurde später in BURNETT INN und dann in NANANGO geändert.

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110 (Type N2a) C (C)

110 – N 2a – C

Seit dem 5. Januar 1852 aus SURAT (Stempeltyp N2a) , seit dem 1. Oktober 1868 aus TIARO (Stempeltyp 1e).

Der Unterschied zwischen N2a (5,5 mm) und R1e (4,5 mm) ist schwer zu erkennen. Bei mir sind alle Ziffern 5,0 mm hoch. Die “0” ist aber bei N2a breiter und bei 1e steht sie schräg (unten dichter an der “1” als oben).

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110 (Type R 1e) C (C)

110 – R 1e – C

Seit dem 5. Januar 1852 aus SURAT (Stempeltyp N2a) , seit dem 1. Oktober 1868 aus TIARO (Stempeltyp 1e).

Der Unterschied zwischen N2a (5,5 mm) und R1e (4,5 mm) ist schwer zu erkennen. Bei mir sind alle Ziffern 5,0 mm hoch. Die “0” ist aber bei N2a breiter und bei 1e steht sie schräg (unten dichter an der “1” als oben).

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111 (Type 2a) C (S)

111 – B 2a – C (m)

ISISDOWNS ab 1. Juni 1868, später ISISFORD

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116 (Type 1d) C (C)

116 – R 1d – C (m)

MACALISTER ab 1. Juli 1880; (auf Chalon und Commonwealth selten)

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120 (Type 1c) C (C)

120 – R 1c – C

CAMBOOYA 12. März 1869

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121 (Type 2a) C (C)

121 – B 2a – C

CLIFTON 20. April 1869

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124 (Type 1f) C (C)

124 – R 1f – C (m)

 

RAVENSWOOD, 11. Juni 1869

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126 (Type 1c) C (C)

126 – R 1c – C

 

OAKEY CREEK (Später nur noch OAKEY) ab 1. Juni 1869

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127 (Type 2a) R (C)

127 – B 2a – R

 

COOMERA (später COOMERA UPPER) ab 1. April 1869

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131 (Type 2a) C (C)

131 – R N2a – C (m)

Von der “131” gibt es zwei Varianten, die sich vor allem in der “3” unterscheiden. Die hier abgebildete “3” ist oben gerundet. Es handelt sich somit um die N2a, die es seit dem 1. Juli 1854 aus GLADSTONE gibt.

Bei der späteren Variante “1e” ist der “3” oben gerade

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131 (Type 1e) C (C)

131 – R N2a – C (m)

Von der “131” gibt es zwei Varianten, die sich vor allem in der “3” unterscheiden. Die hier abgebildete “3” ist oben gerade. Es handelt sich somit um die 1e, die es seit dem 1. September 1869 aus CABOOLTURE gibt.

Bei der früheren Variante “N2a” ist der “3” oben abgerundet

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134 (Type 1e) C (C)

134 – R 1e – C

Aus THORGOMINDA seit 1. Januar 1870, Später wurde das erste “O” durch ein “A” ersetzt.

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138 (Type 1e) R (C)

138 – R 1e – R (m)

aus WALLOON seit dem 16. April 1870; Abschläge in Rot werden auch für Sideface mit “RRR” bewertet.

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141 (Type 1e) C (R)

141 – R 1e – C (m)

MELLUM CREEK seit 23. Februar 1881; Ein Abschlag in Violett wird mit RRRRR bewertet.

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148 (Type B 2a) C (C)

148 – B

Stempel wird ab dem, 1. Januar 1871 in BUNDABERG verwendet; ab 1877 dann auf THURSDAY ISLAND. Es gibt viele verschiedene Formen und Größen.

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148 (Type Duplex) C (R)

 

148 – D – C

Stempel wird ab dem, 1. Januar 1871 in BUNDABERG verwendet; ab 1877 dann auf THURSDAY ISLAND. Es gibt viele verschiedene Formen und Größen.

148 Duplex Variationen

 

Einmal ist der Ort rechts von Ziffer (kann natürlich von einem zweiten Stempel stammen) und ansonsten rechts. Bei Campbell wird der Typ 8f abgebildet, d.h. der Ort ist umrandet. Dort allerdings rechts von der Ziffer, die dort auch in einem anderen Winkel zum Text steht.

Bei Mannings ist die Ziffer links vom Ort, der nicht umrandet ist. Auch dort ist der Winkel ein anderer als hier gefunden.

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148 (Type R 1e) C (R)

148 – R 1e – C

Stempel wird ab dem, 1. Januar 1871 in BUNDABERG verwendet; ab 1877 dann auf THURSDAY ISLAND. Es gibt viele verschiedene Formen und Größen.

Der hier gezeigte Strahlenkranz kommt nur in THURSDAY ISLAND vor.

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148 (Type Duplex??? ) C (R)

148 ?

Beim Duplex hat der Ortsstempel keine Umrandung. Daher gehe ich davon aus, dass es sich hier um verschiedene Stempel handelt

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149 (Type 2a) R (R)

149 – B 2a – R

Aus CLONCURRY ab dem 1. Jul 1871

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151 (Type 2a) C (C)

151 – R N2a – C

aus TIERYBOO seit dem 21. Mai 1856; ab dem 1. August 1856 aus CONDAMINE

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152 (Type 1e) C (C)

152 – R 1e – C

Verschiedene Stempeltypen kommen aus unterschiedlichen Orten. Den Strahlen-Typ gibt es sei dem 26. Juli 1871 aus MOUNT PERRY

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155 (Type 1e) RRR (RR)

155 – R 1e – RRR

GREENMOUNT (EAST) seit dem 2. Oktober 1871

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156 (Type 1e) C (C)

156 – R 1e – C

seit dem 15. Januar 1872 aus GEORGETOWN

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157 (Type 1e) R (S)

157 – R 1e – R

Ausgabeort und Zeitraum sind unbekannt; Chalon und Commonwealth Ausgaben werden mit RRRR bewertet

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161 (Type 1e) R (R)

161 – R 1e – R

Auf Sideface Marken gib es den Stempel seit dem 25. März 1886 aus WOOROOROOKA

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163 (Type 1e) C (C)

163 – R 1e – C

Aus STANTHORPE seit dem 11. April 1872

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164 (Type 1e) R (S)

164 – R 1e – R (m)

Aus MOOLOOLAH seit dem 1. August 1872

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165 (Type 2b) C (C)

165 – B 2b – C

Seit dem 17. Mai 1872 aus CHARTERs TOWERS. Hier gibt es viele unterschiedliche Formen der Stempel und Höhe der Ziffern.

Hier sind es 6 Balken neben der Ziffer.

Laut Mannings sind auch 3 oder 4 Balken möglich. Ich besitze 12 Marken mit diesem Stempel und alle haben 6 Balken

Auch wenn der Ortsstempel sichtbar ist, handelt es sich hier nicht um einen Duplex-Stempel. Diese weisen einen Strahlenkranz um die Ziffern aus.

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166 (Type 1e) C (S)

166 – R 1e – C

Aus EULO seit dem 6. September 1872

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167 (Type 1e) RR (R)

167 – R 1e – R?

Ein Abschlag aus YENGARIE (seit dem 1. Juli 1872) wird mit RR bewertet, einer aus BRYNESTONE (seit dem November 1903) mit R.

Da die abgebildete Marke bereits 1879/1881 herausgegeben wurde vermute ich auch die frühe Verwendung. Sicher ist dies nicht.

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169 (Type 1e) C (R)

169 – R 1e – C

Es handelt sich um einen Stempel der im Postzug zwischen Brisbane und Chinchilla verwendet wurde.

T.P.O. No 2, South and Western Railway

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170 (Type 1e) R/RRRR (RR)

170 – R 1e – R

Sowohl bei der frühen Verwendung in BALLANDEAN ab dem 1.1.73 als auch bei der späten Verwendung in MALENY ab Februar 1906 handelt es sich um den 1e in Höhe von 5,5mm.

Die frühe Herkunft wertet mit RRRR und die späte mit R.

Obwohl es sich um denselben Stempel handelt, hat die späte Version den Anschein dickerer Ziffern. Daher  wurde hier MALENY zugeordnet.

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171 (Type 1e) R (RR)

171 – R 1e – R

aus TINANA vom 1. Januar 1873. Ein blauer Abschlag ist extrem selten (RRRRR).

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173 (Type 1e) R (R)

173 – R 1e – R (m)

aus MILLCHESTER vom 5. März 1873

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176 (Type 1c) C (S)

176 – R 1c – C

Grundsätzlich wäre auch “476” denkbar; diese Nummer gab es aber nur mit Balkenstempel.

Stempel kommt daher aus HARRISVILLE seit dem 1. August 1873.

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177 (Type 1e) RRRR (R) Chalon

177 – R 1e – RRRR

 

aus MOUNT ESK (später nur noch ESK) vom 1. Februar 1874

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177 (Type 1e) C (R)

177 – R 1e – C

aus MOUNT ESK (später nur noch ESK) vom 1. Februar 1874

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178 (Type 2a) C (C)

178 – B 2a – C

aus COOKTOWN vom 1. Januar 1874

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183 (Type 2a) S/RRRRR (C)

183 – B 2a – S

Es gibt eine frühe Herkunft aus KHOLO seit dem 1. März 1874 und eine späte aus LOWOOD vom 5. Oktober 1888. Ich habe hier die späte Variante angenommen und daher nur mit “S” bewertet.

Bisher habe ich nur einen Vergleich sehen können und dort waren auf der frühen Variante dickere Balken (so wie hier).  Die spätere Variante hat Balken wie auf “184”.

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184 (Type 2a) C (C)

184 – B 2a – C (m)

aus ROSEWOOD seit dem 2. April 1874

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193 (Type 2a) C (R)

193 – B 2a – C

Seit 17. Juni 1874 aus MAYTOWN

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196 (Type 2a) R (RR)

196 – B 2a – R

seit 1. Juni 1874 aus HAWKWOOD

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197 (Type 2a) RR (RR)

197 – B 2a – RR (m)

Seit dem 1. Juni 1874 aus CAMBOON

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198 (Type 2a) C (C)

198 – B 2a – C

seit dem 1. März 1874 aus ARAMAC

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201 (Type D) R (C)

201 – D – R

Dies könnte neben “201” auch “107” sein. Da beim Duplex aber eindeutig der Ort ROCKHAMPTON zu lesen ist, ist die “201” unstrittig.

Diesen Stempel gab es vom Dezember 1885 bis Januar 1894

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201 (Type 2a) RR (C)

201 – B 2a – RR

seit dem 1. April 1858 (daher sehr früh) aus ROCKHAMPTON.

Da alle Nummern zwischen 203 und 209 einen Balkenstempel aufweisen, ist auch dies 201; ggf. ebenfalls Duplex aber nicht sicher

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202 (Type 2a) C (C)

201 – B 2a – C

Stempel auf Suideface-Marken gab es seit dem 1. Januar 1880 aus CHERRY GULLY und seit dem 16. Mai 1881 aus DALVEEN

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203 (Type 2a) C (S)

203 – B 2a – C

seit 15. März 1875 aus GINGIN

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206 (Type 2a) C (C)

206 – B 2a – C

Da es keine Stempel mit einer Nummer über 900 gibt, muss es sich um die 206 handeln.

Ab dem 20. März 1886 aus CROYDON

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209 (Type 2a) R (R)

209 – B 2a – R (m)

seit dem 14. Juni 1876 aus THORNSBOROUGH (später THORNBOROUGH)

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214 (Type 1c) R (C)

214 – 1c – R

seit dem 1. Januar 1858, und damit einer der ersten Orte, aus TOOWOOMBA

Da dies neben BRISBANE, IPSWICH, ROCKHAMPTON einer der zentralen Städte war, wird auch ein Abschlag auf Chalon kaum höher bewertet.

Die “1” und die “4” sind nicht höher als die “2”. Daher ist es Typ 1c. Ebenfalls sind die Ziffern 5mm und nicht 5,5mm hoch.

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214 (Type 1c) C (C)

214 – R 1c – C

 

seit dem 1. Januar 1858 aus TOOWOOMBA

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215 (Type 2a) C (C)

215 – B 2a – C

seit 23. März 1876 aus SOUTH BRISBANE

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216 (Type 2a) R (R)

216 – B 2a – R

seit 24. April 1876 aus GOWRIE JUNCTION

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219 (Type 2a) C (C)

219 – B 2a – C

aus CORK (ab 1. Juli 1876) , R.O. oder WINTON mit unterschiedlicher Bewertung. Unterschiede im Design sind nicht bekannt; hier wurde WINTON zugeordnet

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226 (Type 2a) C (C)

226 – B 2a – C

seit 01. November 1876 aus ALBION

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227 (Type 2a) C (C)

227 – B 2a – C

seit 07. Oktober 1876 aus CAIRNS; dann zur Eisenbahn-Station ROCKLEA, die am 1. Januar 1866 unter dem Namen ROCKY WATERHOLES eröffnet wurde

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230 (Type 2a) C (S)

230 – B 2a – C (m)

seit 19. November 1876 aus WALKERSTONE (zwischenzeitlich unter dem Namen ALSATIA)

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233 (Type 2a) C (C)

233 – B 2a – C

Es handelt sich um einen Stempel der seit dem 1. Januar 1877 im Postzug zwischen TOOWOOMBA und WARWICK verwendet wurde.

T.P.O. No 1, South and Western Railway

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234 (Type 2a) C (C)

234 – B 2a – C (m)

Wurde auf zwei unterschiedlichen Postzug-Strecken der South and Western Railway verwendet.

Ab dem 1. Januar 1877 auf No, 2 von BRISBANE nach CHINCHILLA und ab 1879 auf No. 4 von TOOWOOMBA nach BLYTHEDALE

Hier wurde die spätere Verwendung angenommen.

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239 (Type 2a) RR/RRRR (R)

239 – B 2a – RR

ab 1. Januar 1877 aus WATSONVILLE und ab 12. März 1894 aus ANAKIE (zwischendurch aus UNION CAMP).

Für das Ranking wurde die späte Verwendung gewählt.

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244 (Type 2a) S (S)

244 – B 2a – S (m)

Seit dem 1. April 1877 aus HENDON

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245 (Type 2a) R (R)

245 – B 2a – R (m)

seit dem 1. April 1877 aus SHERWOOD (OXLEY WEST)

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256 (Type 2b) C (C)

256 – B 2b – C

seit dem 1. September 1877 aus PORT DOUGLAS

Auch wenn links neben der Zahl nur drei Balken zu sehen sind, sind er rechts eindeutig vier Balken. Es handelt sich somit eindeutig um den Typ 2b. Der Typ 2a würde auch mit 7mm (hier 8mm) etwas kürzer ausfallen.

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258 (Type 2a) C (C)

258 – B 2a – C

seit dem 20. August 1877 aus FORTITUDE VALLEY

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269 (Type 2a) C (R)

269 – B 2a – C

seit dem 1. Januar 1877 aus MILTON

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272 (Type 2a) S (R)

272 – B 2a – S (m)

Seit dem 9. Januar 1878 aus SLACK´S CREEK. Ab 1. Juni 1886 aus DINMORE. Es wurde die preiswertere Variante aus DINMORE gewählt

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274 (Type 2a) C (R)

274 – B 2a – C

Seit dem 31. Januar 1878 aus CHINCHILLA

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277 (Type 2a) R (S)

277 – B 2a – NNS/R

Seit dem 1. Februar 1878 aus PIKEDALE REEFS; ab 23. Juni 1863 aus COEN. (hier wurde COEN gewählt)

Den Sekrecht-Balken vorne an der zweiten “7” ist sehr gut in der Perforation zu erkennen. Eine mögliche Alternative wäre noch die “1” aber bei der “271” ist berührt die “1” oben fast die “7”.

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279 (Type 2a) C (C)

279 – B 2a – C (m)

Seit dem 3. Januar 1878 aus MILES

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283 (Type 2a) C (R)

283 – B 2a – C

Seit dem 1. Juni 1868 aus REDCLIFF

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291 (Type 2a) RRRRR / C (R)

291 – B 2a – C (m)

Seit dem 1. September 1879 aus BALD HILLS, später ersetzt durch GREENMOUNT. Hier wurde die späte Variante gewählt.

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304 (Type 2a) RRR/R (R)

304 – B 2a – R (m)

seit 1. Januar 1879 aus RED HILL und ab dem 25. Juni 1891 aus KURANDA; hier wurde KURANDA als preiswertere Version gewählt

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305 (Type 2a) R (R)

305 – B 2a – R

seit 15. April 1879 aus WINTON

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306 (Type 2a) C (C)

306 – B 2a – C

Seit dem 1. November 1882 aus BEAUARABA, was ab dem 19. März 1886 in PITTSWORTH umbenannt wurde

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308 (Type 2a) S (R)

308 – B 2a – S

Seit 24. September 1880 aus WITHERSFIELD

Links könnte es sich um Fragmente eines Ortsstempels handeln

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316 (Type 2a) S (R)

316 – B 2a – S

Seit 1. Oktober 1879 aus MARBURG

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322 (Type 2a) RRR (RR)

322 – B 2a – RRR

Ort für “322” ist unbekannt

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324 (Type 2a) S (S)

324 – B 2a – S

Eröffnet 1. November 1880 dann viele Stationen : CRESSBROOK, MOORABOOL, KANNUNGUR, KANNANGUR

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327 (Type 2a) RR (R)

327 – B 2a – RR

Seit 1880 aus MUNGINDI, danach aus ORMISTON

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328 (Type 2a) C (S)

328 – B 2a – C

Seit 1. Januar 1883 aus BURKETOWN

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333 (Type 2a) ? (C)

333 – B 2a – R

Ausgabe startete am 14. Februar 1882 in BOOLBOONDA, dann über BETTS CREEK bis PENTLAND

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336 (Type 2a) C (C)

336 – B 2a – C

seit 6. Mai 1882 aus RAMSAY, später aus THURSDAY ISLAND

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337 (Type 2a) RR (RR)

337 – B 2a – RR

Seit 8. Juni 1882 aus ARGENTINE (früher STAR RIVER)

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338 (Type 2a) RR (R)

338 – B 2a – RR

Seit 17. August 1882 aus RETURN CREEK (später dann aus COOLGARRA); Bergbaugebiet

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340 (Type 2a) S (R)

340 – B 2a – S

seit 1. September 1882 aus JIMBOUR

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346 (Type 2a) C (C)

346 – B 2a – C

Seit 1. Jan. 1882 aus JOHNSTONE RIVER (wurde dann umbenannt in GERALDON und später in INNISFALL)

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362 (Type 2a) RR (R)

362 – B 2a – RR

Seit 15. Nov. 1883 aus QUEENTON

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368 (Type 2a 6mm) S (S)

368 – B 2a 6mm – S
368 – B 2a 7mm – RRRRR

Wenn man die Marken scannt und vergrößert, kann man besser und genauer messen. Rechts sind die Ziffern zwar höher aber nur minimal. Dies kann auch durch eine Verwischung beim Stempeln erfolgen.

Wenn man die Marken auf das 10-fache des Originals vergrößert, müsste ein Unterschied von 1cm erkennbar sein, was hier nicht der Fall ist.

Die seltene Variante ist um 18% höher, aber – und dies ist viel signifikanter – um 40% breiter. Den Unterschied erkennt man somit am Schriftbild. Oben haben bei das gleiche, enge Schriftbild und sind daher nur mit “S” zu bewerten.

Der Stempel kommt seit dem 5. Juni 1879 aus RICHMOND DOWNS

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369 (Type 2a) S (R)

369 – B 2a – S

Seit 1894 aus PARLIAMENT HOUSE

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370 (Type 2a) R (R)

370 – B 2a – R

Seit dem 6. März 1884 aus SOUTHBROOK

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374 (Type 2a) C (R)

374 – B 2a – C

Seit dem 16. Mai 1884 aus TARINGA

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380 (Type 2a) R (RR)

380 – B 2a – R

Seit dem 15. Juli 1884 aus EMU VALE

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384 (Type 2a) C (S)

384 – B 2a – C

Seit dem 24. Sep. 1884 aus ALPHA

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401 (Type 2a) S (R)

401 – B 2a – S

Seit 1. Juni 1865 aus IRVINEBANK

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430 (Type 2b) C (C)

430 – B 2b – C

Seit 9. Februar 1878 aus der “schönen Wüste” BEAUDESERT

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435 (Type 2b) ? (RRR)

435 – B 2b – NNS

Seit dem 8. November 1886 aus BLACK JACK, später dann aus KYOOMBA

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438 (Type 2b) C (C)

438 – B 2 – C

Hier sieht man einmal die ersten beiden und dann die letzten beiden Ziffern.

Seit dem 13. November 1886 aus BARCALDINE

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Start
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443 (Type 2a) RR (RRR)

443 – B 2a – RR (m)

Seit dem 1. Januar 1887 aus MILBONG

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450 (Type 2a) C (C)

450 – B 2a – C

Dass die “0” an der rechten Seite offen ist, ist ein “Standardfehler” und stellt somit keine Besonderheit dar.

Wurde in GYMPIE und später dann in URANDANGIE verwendet.

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452 (Type 2b) RRR (RR)

452 – B 2b – RRR

Seit dem 7. September 1887 aus KABRA

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456 (Type 2a) C (C)

456 – B 2a – C

Seit dem 14. November 1887 aus CHILDERS

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458 (Type 2b) C (C)

458 – B 2b -C

Set dem 11. Januar 1888 aus MOUNT SPURGEON, später dann aus LONGREACH

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465 (Type 2b) C (C)

465 – B 2b – C

Seit dem 1. Juni 1888 aus PETRIE´S CREEK, später dann aus NAMBOUR

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466 (Type 2a) RRRR (RR)

466 – B 2a – RRRR

Der Herkunftsort ist unbekannt.

Mit Typ 2a, d.h. drei Querbalken im Mittelteil, gibt es zwischen 460 und 469 nur die Nummern 463 und 466. Die Marken unterscheiden sich nur minimal in der Höhe der Ziffern. Die Form der Ziffer “4” ähnelt aber mehr der Form von 466, vor Allem in Bezug auf den schmäleren oberen Winkel.

Vollständige Klarheit kann nur ein vollständiger Abschlag beider Nummer bringen

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Start
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469 (Type 2b) C (C)

469 – B 2b -C

seit 1859 verwendet in ALLORA

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Start
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471 (Type 2b) ? (R)

471 – B 2b – NNS

Seit dem 15. September 1889 ausgegeben aus CANOONA und später dann aus TIARO

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472 (Type 2b) C (C)

472 – B 2b – C

Seit dem 23. September 1889 aus WOOLLOONGABBA.

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473 (Type D3a) C (C)

473 – D 3a – C

Ein Duplex-Stempel aus ROCKHAMPTON

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478 (Type 2a) RRRRR (RRR)

478 – B 2a – RRRRR

Obwohl nur zwei Ziffern sichtbar sind, ist der Stempel durch die Form der “7” zweifelsfrei zuzuordnen.

Er wurde seit dem 1. Januar 1890 in EUNGALLA verwendet, später EUNGELLA

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480 (Type 2b) S (R)

480 – B 2b – S

Seit dem 1. Januar 1890 aus GRANTHAM

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483 (Type 2b) R (RR)

483 – B 2b – R

seit 1. Februar 1890 aus FOREST HILL später aus YATESVILLE

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486 (Type 2b) C (C)

486 – B 2b – C

Seit 1. März 1890 aus PETRIE TERRACE

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488 (Type 2b) C (R)

488 – B 2b – C

seit 1897 verwendet in GOODNA

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489 (Type 2b) R (C)

489 – B 2b – R

Seit dem 30. April 1890 aus SALTERN

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498 (Type 2b) S (R)

498 – B 2b – S

seit 1. April 1892 aus WYNNUM

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499 (Type 2b) ? (C)

499 – B 2b – C

verwendet in CAIRNS und seit Mai 1906 in WETHERON

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502 (Type 2b) C (C)

502 – B 2b -C

seit 1. Mai 1878 aus PADDINGTON

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506 (Type 2b) R (RR)

506 – B 2b – R

seit 1. September 1892 aus MUMBILLA

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509 (Type D) RR (RR)

509 – D -RR

Verwendung in ROCKHAMPTON als Duplex

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513 (Type 2b) R (R)

513 – B 2b – R

seit 13. März 1894 aus NOBBY´S SIDING (später nur NOBBY)

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514 (Type D3b) C (C)

514 – D 3b – C

ein weiterer Ersatzstempel für ROCKHAMPTON

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515 (Type 2b) C (S)

515 – B 2b – C

seit 1895 als Ersatzstempel aus TAROOM

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526 (Type 2b) C (S)

526 – B 2b – C

Text

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527 (Type 2b) S (C)

527 – B 2b – S

Seit 1895 aus MOSSMAN RIVER; später nur noch MOSSMAN

In Violet wird der Stempel mit RRRR bewertet

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528 (Type 3a) C (C)

528 – D 3a – C

Seit 1895 als Ersatzstempel für TOWNSVILLE eingesetzt

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541 (Type 2b) R (R)

541 – B 2b – R

Seit 1896 aus SELHEIM

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546 (Type 2b) R (S)

546 – B 2b – R

Seit dem 2. Dezember 1896 aus AYRSHIRE DOWNS

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547 (Type 2b) C (C)

547 – B 2b – C

Seit 1895 Ersatzstempel für GYMPIE

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548 (Type 2b) C (C)

548 – B 2b – C

Seit 1895 Ersatzstempel für MACKAY

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549 (Type 2b) C (C)

549 – B 2b – C

Ersatzstempel für CHARLEVILLE

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552 (Type 2b) RR (RR)

552 – B 2b – RR

Herkunft ist unbekannt. Erwartet wird (BRISBANE) CENTRAL STATION

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557 (Type 2b) S (S)

557 – B 2b – S

Ersatzstempel für DIRRANBANDI

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558 (Type 2b) RRRR (RRRR)

558 – B 2b – RRRR

Herkunft ist unbekannt und die erste Ziffer ist nicht vollständig. Sie weist unten aber eindeutig einen Bogen auf. Es kann sich somit nur um “358” , “558” oder “658” handeln.

Da es aber nur die “558” mit Typ 2b, d.h. 4 Balken an den Seiten, gibt, ist die Zuordnung eindeutig.

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568 (Type D) C (C)

568 – D – C

Seit 1898 ein Ersatzstempel für CHARTERS TOWERS. Die Ziffern befinden sich in diesem Duplex-Stempel in einem Strahlenkranz. Als einer der wenigen Duplex-Stempel wird hier die Uhrzeit angedruckt.

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570 (Type 3a) C (C)

570 – D 3a – C

Seit 1898 Ersatzstempel aus TOWNSVILLE

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580 (Type 2b) C/S (C)

580 – B 2b – S

Seit Mai 1899 aus GEORGE STREET. Es gibt dies mit einem fetteren aber schmäleren und niedrigerem Design (siehe oben) oder mit Ziffern, die dünner, breiter und höher sind.

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583 (Type 3a) C (C)

583 – D 3a – C

Seit 1890 als Ersatzstempel aus ROCKHAMPTON. Hier wurde zweimal abgeschlagen, so dass man als große Ausnahme sowohl den rechten als auch den linke Teil des Stempels auf einer Marke gemeinsam sieht.

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586 (Type 2b) RR (RR)

586 – B 2b – RR

Seit 4. April 1899 aus IRVINGDALE.

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587 (Type 2b) RRRRR (RRR)

587 – B 2b – RRRRR

Seit 1899 aus INNOT HOT SPRINGS

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590 (Type 2b) RRR (RRR)

590 – B 2b – RRR

Seit August 1899 aus ALDERLEY

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592 (Type Duplex) C (C)

592 – D – C

Seit 1899 aus BENOVA später aus LONGREACH

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594 (Type 2b) RR/RRRR (S)

594 – B 2b – RR/RRRR

Seit 1900 aus STONEHOUSE (RRRR) und später aus ETON (RR)

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626 (Duplex) C (C) TOOWOOMBA

626 – D – C

Ersatzstempel für TOOWOOMBA

An dem Ortsstempel kann man rechts neben dem “D” von QUEENSLAND eine “.” erkennen. Auf jeden Fall ist es kein “+” wie bei der IPSWICH-Variante.

Die Ziffern sind leicht unterschiedlich zur IPSWICH-Ausgabe. Hier ist vor allem die “2” oben anders gebogen.

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626 (Duplex) RRRR (C) IPSWICH

626 – D – RRRR

Ersatzstempel für IPSWICH

An dem Ortsstempel kann man rechts neben dem “D” von QUEENSLAND ein “+” erkennen und daneben das “H” von IPSWICH.

Die Ziffern sind leicht unterschiedlich zur TOOWOOMBA-Ausgabe. Hier ist vor allem die “2” oben anders gebogen.

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676 (Type 2a) RRRR (RRR)

676 – 2a – RRRR

Seit Juli 1908 aus LIMEVILLE

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691 (Type 2b) RRRRR (NNS)

691 – B 2b – RRRRR

unbekannte Herkunft

Die “1” ist nicht eindeutig zu erkennen. Die Ziffern haben aber die ungewöhnliche Höhe von 9mm, so dass die Zuordnung als gesichert gelten darf

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699 (Type 2a) RRR (RRRR)

699 – B 2a – RRR

Umgedreht ergibt diese Zahl “699” die Zahl “669”. Mannings schreibt, dass es keine objektiven Unterscheidungsmerkmale gibt. Zu “669” gibt es in seinem Buch auch keine Abbildungen.

Er vermutet aber, dass es sich um die “699” handelt, da auch die anderen Nummern in diesem Umfeld schräg gestellt wurden. In meiner kleinen Sammlung befinden sich bereits 5 Exemplare, so dass ich zumindest die Seltenheit in Frage stellen möchte.

Für beide möglichen Nummern ist die Herkunft unbekannt.

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702 (Type 2a) NNS (RRRR)

702 – B 2a – NNS

Herkunft unbekannt

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708 (Type 2d) NNS (NNS)

708 – B 2d – NNS

unbekannte Herkunft

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747 (die höchste Nummer, die bekannt ist)

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